Mobile Learning for Development – knowledge base

Unter www.ml4d.org ist eine Datenbank verfügbar, die Projekte mit dem Schwerpunkt Design mobiler Applikationen verfügbar macht. Niall Winters und Yishay Mor vom London Knowledge Lab, Institute of Education, University of London sind die Köpfe hinter dem Projekt, das neben einer Praxisausrichtung auch die theoretische Reflexion des mobilen Lernens durch eine internationale Workshopreihe verfolgt.

“The ML4D initiative aims to engender a design-level discussion among practitioners in the field, in order to inform them of the challenges and potential solutions, and to facilitate rapid spread of critical design knowledge.”

Aktuell umfasst die noch relative junge Datenbank die Einträge in den Kategorien

  • design narratives,
  • design patterns,
  • design scenarios,
  • links,
  • readings und
  • tools.

MoLeaP – Die mobile learning Projektdatenbank


MoLeaP – Die mobile learning Projektdatenbank (www.moleap.net) ist eine öffentliche und kostenlose online-Datenbank. Sie richtet sich an LehrerInnen, ForscherInnen und alle, die im Bereich der (Medien)Pädagogik, (Medien)Didaktik und Erziehungswissenschaft tätig sind und sich für Lehren und Lernen mit mobilen Medien interessieren. Das Konzept hinter MoLeaP baut auf die Forschung der London Mobile Learning Group (LMLG) auf.

MoLeaP

Projekte zum mobilen Lernen learning in unterschiedlichen Kontexten verfügbar machen

Die Forschung zu mobilen Lernen steht eng mit der Realisierung von mobile learning Projekten in unteschiedlichen Kontexten, vor allem in Schule und Alltag, in Zusammenahng (sh. bspw. Kukulska-Hulme et al., 2009). Die Projekte unterscheiden sich u.a. hinsichtlich ihrer unterschiedlichen didaktischen Ansätze, der Lernorte und der Vielzahl von verwendeten Technologien (sh. bspw. Faux et al., 2006). Sie behandeln mobile Technologien und ihre Nutzung im Alltag als Thema, oder sie greifen auf mobile Geräte zum Lehren und Lernen zurück (sh. bspw. Seipold, 2008). Da mit zunehmender Auseinandersetzung mit dem Thema Lernen mit mobilen Medien auch die Anzahl der m-learning Projekte zunimmt, ist MoLeaP als Ressource und Werkzeug für Leute konzipiert, die sich professionell im Bereich der (Medien)Pädagogik, (Medien)Didaktik und Erziehungswissenschaft bewegen und sich für das Thema mobiles Lernen in Theorie und Praxis interessieren, und die ihre Erfahrungen und Projekte mit anderen teilen oder von bereits realisierten Projekten lernen möchten. Mit der Datenbank möchten wir die Möglichkeit eröffnen, systematisch auf m-learning-Praxis zuzugreifen, mit dem Ziel,

  • Erfahrungen, die bei Konzeption und Durchführung von mobile learning Projekten gemacht wurden, ebenso wie die Praxis selbst nachhaltig verfügbar zu machen,
  • die systematische Erfassung der mobile learning Praxis zu unterstützen,
  • Synergien zu ermöglichen,
  • zur Nachhaltigkeit von Innovationen in Lehre, Lernen und Forschung beizutragen und
  • die Replizierbarkeit von mobile learning Projekten zu ermöglichen

Die Macher von MoLeaP hoffen, dass das Potential für den erziehungwissenschafltichen und (medien)pädagogischen Austausch und Wissensaustausch, der innovative Gebrauch von Mobiltechnologien in Lehr-Lern-Kontexten ebenso wie die Unterstützung der Lerner in ihren technologie-bezogenen kulturellen Praktiken (sh. bspw. Pachler et al., 2009) ein Anreiz zur Nutzung von MoLeaP ist.

Mitmachen!

Als Nutzer: Nutzer (users) nutzen die Website und Datenbank, indem sie beispielsweise auf die Suchfunktion zugreifen. Nutzer müssen nicht registriert sein, um die Angebote von MoLeaP zu nutzen.

Als Contributor: Contributors (Mitwirkende) sind Nutzer, die Projekte, Applikationen oder Ressourcen in die Datenbank eintragen. Sobald sich Nutzer registrieren, wird sie zu Contributors und können die Datenbank in ihrem vollen Funktionsumfang nutzen.

Als Partner: Als Partner gehen Sie eine strategische Partnerschaft mit MoLeaP ein, indem Sie beispielsweise Vertriebskanäle verfügbar machen. Als Partner stellen Sie auch Ihr Logo zur Anzeige auf der MoLeaP Website zur Verfügung. Im Gegenzug sind Partner dazu angehalten, das MoLeaP Logo und einige Basisinformationen über das Projekt auf ihrer Website und über andere Vertriebskanäle zu verbreiten.

“And don’t forget to bring your mobile”

“MoLeaP – Die mobile learning Projektdatenbank” ist Teil des Projekts “And don’t forget to bring your mobile” – Informing educational target groups about mobile learning opportunities (Projekthalter: Judith Seipold), das von 2008-2010 durch das Centre for Excellence in Work-Based Learning for Education Professionals (WLE Centre) am Institute of Education (IoE), University of London finanziert wird. “MoLeaP – Die mobile learning Projektdatenbank” steht außerdem in Verbindung mit der wissenschaftlichen Arbeit der London Mobile Learning Group (LMLG) und ist Teil ihres Webauftritts (www.londonmobilelearning.net).

Literatur:

Faux, F., McFarlane, A., Roche, N., & Facer, K. (2006). Handhelds: Learning with handheld technologies: Futurelab Handbook. Bristol: Futurelab.

Kukulska-Hulme, A., Sharples, M., Milrad, M., Arnedillo-Sánchez, I., & Vavoula, G. (2009). Innovation in Mobile Learning: a European Perspective. International Journal of Mobile and Blended Learning, 1(1), 13-35.

Pachler, N., Bachmair, B., & Cook, J. (2009). Mobile learning: structures, agency, practices. New York: Springer.

Seipold, J. (2008). Mobile phones in school: Selected m-learning projects from Great Britain and the German speaking countries. In T. Hug (Ed.), Media, Knowledge & Education. Exploring new Spaces, Relations and Dynamics in Digital Media Ecologies. Innsbruck: Innsbruck University Press – iup.

Orientierung, Gender, Medienkompetenz: Beiträge des Fernsehens zur Lebensgestaltung und Alltagsorientierung von Kindern.

Einige der Ergebnisse unserer jeweiligen Forschung im Rahmen der Bestandsaufnahme Kinderfernsehen haben Claudia Raabe, Klaus Rummler und ich 2007 und 2008 veröffentlicht. Schwerpunkte liegen dabei auf der sozialen Orientierung (Claudia Raabe), der genderspezifischen Programmnutzung (Klaus Rummler) und der Medien- und Genrekompetenz (Judith Seipold). Die beiden Texte sind identisch, die online-Version ist weiter unten verlinkt.

 

Raabe, Claudia; Rummler, Klaus; Seipold, Judith (2008): Orientierung, Gender, Medienkompetenz: Beiträge des Fernsehens zur Lebensgestaltung und Alltagsorientierung von Kindern. Ergebnisse einer qualitativen und quantitativen Fernsehprogrammanalyse. In: Dittler, Ullrich; Hoyer, Michael (Hrsg.): Aufwachsen in virtuellen Medienwelten. Chancen und Gefahren digitaler Medien aus medienpsychologischer und medienpädagogischer Perspektive. München: kopaed.

Raabe, Claudia; Rummler, Klaus; Seipold, Judith (10.10.2007): Orientierung, Gender, Medienkompetenz: Beiträge des Fernsehens zur Lebensgestaltung und Alltagsorientierung von Kindern. In: MedienPädagogik – medienpaed.com, Nr. 13. Themenheft Kinderfernsehen wieder zum Thema machen! Online.

Media Art Culture – Medienkultur mit Blick auf die documenta 12/Media Art Culture – media culture with reference to documenta 12

MAC CoverIm Anschluss an die internationale Ringvorlesung “Media Culture Art”, die ich anlässlich der documenta 12 organisiert habe, wurde das Buch zur Veranstaltung veröffentlicht, das gleichzeitig Festschrift zu Ben Bachmairs 65. Geburtstag sowie Band 1 der Kasseler Beiträge zur Erziehungswissenschaft wurde. In dem Buch finden sich Beiträge von Kollegen, mit denen wir in der Kasseler Medienpädagogik über Jahre hinweg vor allem innerhalb des internationalen Masterprogramms “European Master of Arts in Media, Communication and Cultural Studies” zusammengearbeitet haben.

Die Publikation, deren Herausgeberin ich bin und zu der ich das Vorwort beigesteuert habe, beinhaltet deutsch- und englischsprachige Beiträge und kann auf den Seiten der kassel university press eingesehen werden. Der Link findet sich unten.

 

Seipold, Judith (Hrsg.): Media Art Culture – Medienkultur mit Blick auf die documenta 12/Media Art Culture – media culture with reference to documenta 12. Festschrift für Ben Bachmair zum 65. Geburtstag. Kassel: kassel university press (Kasseler Beiträge zur Erziehungswissenschaft), S. 11-19. Online.

Seipold, Judith (2008): Medienforschung, Medienkultur und die documenta – von Bildung, Verantwortung und Partizipation. Vorwort. In: Seipold, Judith (Hrsg.): Media Art Culture – Medienkultur mit Blick auf die documenta 12/Media Art Culture – media culture with reference to documenta 12. Festschrift für Ben Bachmair zum 65. Geburtstag. Kassel: kassel university press (Kasseler Beiträge zur Erziehungswissenschaft), S. 11-19. Online.

Fernsehprogrammanalyse in der Perspektive kindlicher Fernsehnutzung. Methode des Projektes “Jährliche Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen – qualitative und quantitative Fernsehprogrammanalyse in der Sicht der Kinder”

Als eine der letzten großen Veröffentlichungen zur Bestandsaufnahme Kinderfernsehen entstand die folgende Publikation, die 2005 im Jahrbuch Medienpädagogik 5 erschien. In ihr geben wir einen Überblick über Systematik und Methode der Bestandsaufnahme.

Die Publikation ist online abrufbar unter dem u.g. Link.

 

Bachmair, Ben; Lambrecht, Clemens; Raabe, Claudia; Rummler, Klaus; Seipold, Judith (2005): Fernsehprogrammanalyse in der Perspektive kindlicher Fernsehnutzung. Methode des Projektes “Jährliche Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen – qualitative und quantitative Fernsehprogrammanalyse in der Sicht der Kinder”. In: Bachmair, Ben; Diepold, Peter; de Witt, Claudia (Hrsg.): Jahrbuch Medienpädagogik 5. Evaluation und Analyse. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 133-162. Online.

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