Vorlage für Wiki-Einträge

Im Rahmen eines Seminars, an dem ich betreuend beteiligt war, habe ich eine kleine Vorlage für Wiki-Einträge erstellt. Dieses kleine Template soll zum einen dazu dienen, Neulingen bei der Wiki-Arbeit Hilfestellung zu geben. Zum anderen möchte es eine Standardisierung bieten, nach der sich diejenigen richten können, die gemeinsam an Wiki-Einträgen arbeiten.

Die Vorlage orientiert sich an drei Eckpunkten: (a) den inhaltlichen Vorgaben im Rahmen der seminarspezifischen Aufgabenstellung, (b) der Struktur von Einträgen auf wikipedia.de sowie (c) an Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Allgemeine Informationen
Die folgende Vorlage soll Ihnen helfen, Ihre Einträge im Wiki zu strukturieren. Wie auch bei den anderen Aufgaben, die in Gruppenarbeit durchgeführt werden, ist der Prozess der Zusammenarbeit nicht Teil der abschließenden Bewertung von Aufgabe 2.

Was bei der Erstellung von Wiki-Einträgen zu beachten ist

  • Ein Wiki-Eintrag ist mit einem Lexikoneintrag vergleichbar. Dies ist jedenfalls im Kontext dieser Aufgabenstellung der Fall. Der Eintrag sollte also inhaltlich und formal so strukturiert sein, dass Dritte sich objektiv informieren können.
  • Wiki-Einträge sollten eher aus selbst formulierten Textpassagen bestehen als aus einer Ansammlung von Zitaten. Zitate sind wichtig, um die Bezüge zum wissenschaftlichen Diskurs deutlich zu machen, allerdings entstehen durch das reine Kopieren und Einfüge von Textpassagen oft all zu lange Einträge. Kurz und prägnant, aber dennoch nachvollziehbar zu sein kann als Leitlinie herangezogen werden. Weniger ist oft mehr.
  • Die Gliederung orientiert sich oftmals an den verfügbaren Informationen. Sofern zu bestimmten Bereichen oder Aspekten keine Informationen verfügbar sind, so wird diese Kategorie entweder ausgelassen oder angelegt. In letzterem Fall sollte dann allerdings kurz erwähnt werden, dass für diesen Bereich keinen Informationen verfügbar sind.
  • Bei der Arbeit im wissenschaftlichen Bereich müssen einige Standards eingehalten werden. Insbesondere ist es wichtig, Zitate, seien sie wörtlich oder nur sinngemäß, als solche zu kennzeichnen. Dazu gehört z.B. das korrekte Setzen von Anführungszeichen, die richtige Verwendung von Auslassungen, einheitliche Zitationsstile etc. Suchen Sie sich zu Beginn einen Zitationsstil aus und verwenden ihn dann durchgehend – sowohl bezogen auf die Kurzreferenzen im Text als auch die ausführlichen Angaben im Bereich „Quellen“.

Kurzanleitung
Eine kurze Anleitung zur kollaborativen Wiki-Arbeit finden Sie z.B. unter http://themenwochen-online-lernen.blogs.rpi-virtuell.net/2010/06/15/mit-dem-wiki-lerninhalte-wiederholen-strukturieren-vernetzen/. Schauen Sie sich auch Einträge aus Wikipedia an, um Ideen für den Aufbau Ihrer Einträge zu sammeln uns sich an den Standards der Wiki-Arbeit zu orientieren.

Aufbau einer Wiki-Seite
Die folgende Gliederung ist als Grundstruktur zu verstehen. Sollten Sie es als notwendig erachten, weitere Überschriften einzufügen oder andere (begründet!) wegzulassen, so können Sie dies gerne tun. Die jeweiligen Einträge sollten beinhalten:

Gliederung
Inhaltsverzeichnis wird bei korrekter Verwendung der Wiki-Formatierung automatisch generiert.

1. Einleitung
Kurze zusammenfassende Einleitung zum Begriff, die nicht mehr als zwei bis drei Sätze lang sein braucht, ggf. erste kurze Begriffsdefinition. Die Einleitung hat in der Regel keine Überschrift, sondern erscheint nur als kurzer Absatz.

2. Begriffsdefinition
Zusammenfassung zentraler Definitionen, auch wörtliche Zitate, sofern diese dem Erkenntnisgewinn dienlich sind. In beiden Fällen allerdings Referenzen einfügen.

3. Wissenschaftlicher Diskurs des Konzeptes
Zum Beispiel: Wer arbeitet zu dem Begriff, welche theoretischen Strömungen existieren, Rezeption des Begriffs in der Wissenschaftsgemeinde etc.

4. Aktuelle Fragestellungen
Greifen Sie zentrale Fragestellungen auf, die aktuelle in der scientific community kursieren.

5. Beispiele aus der Praxis
Sofern Sie Projektbeschreibungen, Videos, Präsentationen etc. zu einem Aspekt finden, der Relevanz für das von Ihnen behandelten Thema haben, verweisen Sie an dieser Stelle in Form eines Links darauf. Geben Sie den Lesern allerdings mit einer knappen Überschrift oder einem erläuternden Satz Orientierung: Welchen Aspekt behandelt das Beispiel? Warum wurde es ausgewählt?

6. Quellen
Unter Quellen werden die Referenzen aufgelistet, die Sie im Text verwendet haben. Dabei ist auf einheitliche Zitierweise zu achten. Siehe dazu z.B. den Wikipedia-Eintrag zu Digital Natives unter http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native

7. Literatur
Hier kann weiterführende Literatur eingefügt werden.

8. Links
Hier können weiterführende Webquellen eingefügt werden.

Interviews from OnlineEduca 2010


Last year, we attended the Online Educa in Berlin and met several interesting people who we interviewed for the “Radio Live at OEB” internet radio show, realised by Pontydysgu.
Doing this was a new experience and great fun. Hope to be involved in one of the shows sometime in the future again, e.g.  the one live from MLCB in Bremen.
The interviews listed below were done during the 2 days of OEB10. They are available on the Ponty website.

Day 1
On day 1 of OEB10, Graham Attwell and Eileen Lübcke did the floor-management, Jenny Hughes, Klaus Rummler and myself, Judith Seipold, made the interviews.
The about 40 min. stream from day 1 includes interviews with

  • Josie Fraser (digital literacies)
  • Larry Johnson (New Media Consortium and “Horizon Report”)
  • John Traxler (mobile learning)
  • Steve Wheeler (Web X and Web 3.0)
  • Tabea Schlimbach and Erik Wallin (G8WAY project)
  • Helen Keegan (guided digital identity development)

Day 2
The second day was even busier. Floor management by Jenny Hughes and Klaus Rummler, interviews by Judith Seipold, Klaus Rummler and Jenny Hughes. The second day brought us

  • Geoff Stead (Informal ethics)
  • Heike Philps (Video conferencing in classroom)
  • Fred de Vries (Audio augmented learning)
  • Jay Cross (Internet Time Alliance and current issues)
  • Linda Castaneda (Madhouse of ideas)
  • Andy Black (Innovation and implementation of mobile learning)
  • Ilona Buchem (E-portfolios)
  • Gráinne Conole & Jan Marković (Open Educational Ressources)
  • Karl Royle (Game-based learning)
  • Magda Balika (Teacher training)
  • Mor Seck (African Distance Learning Centre (AADLC))
  • Russell Stannard (Teacher training with video)

Off-the-show interviews and vox pops
After the live shows, we met several people and recorded the conversations and interviews. They were not aired during OEB10, but are available now on the Pontydysgu website.

  • Ilona Buchem and colleagues (E-portfolios in Germany)
  • Eileen Lübcke & Klaus Rummler (draufhaber.tv)
  • Russell Stannard (Teacher training videos)
  • Blackboard
  • Charles Sancondo (E-learning Africa)
  • Geoff Stead (Mobile learning applications)
  • Grainne Conole (Cloudworks and OER)
  • Sugata Mitra (Self-organized learning)
  • Sigi Jakob-Kühn (teachers and technology)
  • Inmaculada Arnedillo-Sánchez (Collaborative movie making) – first interview covered under the stream called “Sounds of the Bazaar at some exhibition stands”
  • … and some more …

Internet Time Alliance

Copyright © judith seipold 2018 | theme by freshface