Die London Mobile Learning Group (LMLG)

Die -LMLG_logoLMLG

Als Mitglied der London Mobile Learning Group (LMLG) wurde ich gebeten, einen kurzen Beitrag zu den Aktivitäten und Zielen der LMLG zu erfassen. Da von der Redaktion letztlich jedoch ein anderer Schwerpunkt gewünscht wurde, habe ich beschlossen, den Artikel hier zu veröffentlichen:

Mehr

Un-conferencing-Formate – kollaborative Wissensarbeit und kommunikative Lernformen

unconferencing-formate_IMG_2339

Un-conferencing ist “posh” – und das zu Recht. Teils werden ganz Konferenzen wie z.B. die EduCamps nach diesem Prinzip, das auf kollaborativer Wissensarbeit und kommunikativen Lernformen basiert, organisiert; teils finden sich auf Konferenzen Slots, in denen Platz für un-conferencing geschaffen wurde.

Auf unserer Mobile learning: Crossing boundaries in convergent environments Conference (MLCB), die wir als Kollaborationsveranstaltung im März 2011 in Bremen durchgeführt haben, wollten wir un-conferencing selbst ausprobieren. Allerdings nur im kleinen Rahmen und auf freiwilliger Basis. Denn nicht Jeder ist ein “Mitmacher”. Grund war zum einen die Absicht, eine reine Vortragskonferenz zu vermeiden und die Teilnehmer zu Diskussionen anzuregen. Zum anderen sahen wir es in Anbetracht der Menge an Anfragen für Vorträge mittlerweile sogar als Notwendigkeit an, alternative Formate anzubieten; denn un-conferencing-Formate bieten eben Vielen die Möglichkeit, Input einzubringen.

Letztlich haben wir einige bereits existierende und etablierte Formate aufgegriffen, andere haben wir eigens entwickelt. Die Leitlinien, die wir im Vorfeld zur Konferenz zu den jeweiligen Formaten formuliert haben – auch un-conferencing folgt teils strengen Richtlinien – finden sich als ursprünglicher, englischer Beitrag mit dem Titel “Un-conferencing formats at MLCB conference” auf dem Media-Education-Culture-Blog. Für meine / die media-education-culture website habe ich die Endversion übersetzt und inhaltlich nochmals leicht überarbeitet. Eine deutschsprachige Vorversion ["Format mash-ups – Konferenz zwischen Präsentation und Kollaboration"] ist ebenfalls auf Media-Education-Culture verfügbar. Und wie es für un-conferencing-Formate die Regel ist, wurden im Vorfeld keine weiteren koordinierende und strukturierende Vorbereitungen getroffen.

 

Radio workshop
In einem Radio Wokshop wird in die Konzipierung und Realisierung von Live-Radiosendungen sowie das Live-Streamen selbiger über das Internet eingeführt. Im Anschluss an den kleinen Workshop findet eine ca. halbstündige Live-Radiosendung statt, in der das Gelernte direkt ausprobiert wird.

Paper jam
Teilnehmer finden sich in kleinen Gruppen zusammen und wählen gemeinsam ein Thema aus, an dem sie innerhalb der folgenden Stunde gemeinsam arbeiten. Ziel ist es, einen ein- bis zweiseitigen Text zu verfassen, der direkt nach Fertigstellung im Internet veröffentlicht wird.

Poster session
Poster werden im Foyer des Veranstaltungsortes ausgehängt oder per Video-Beamer an Leinwände projiziert. Ein Moderator führt die Teilnehmer von Poster zu Poster. An jeder Station gibt der Autor des Posters eine kurze Präsentation. Die Zuhörer sind dazu eingeladen, Fragen zu stellen und sich in den Dialog mit den Präsentierenden zu begeben. Im Anschluss wechselt die Gruppe zum nächsten Poster.

Speed debate
Die erste abschließende Plenumsveranstaltung ist als “speed debate” konzipiert. Als Hilfsmittel wird wiffiti (wiffiti.com), ein Web 2.0-Tool zum Sammeln von online geposteten Statements, eingesetzt. Aus der Menge an Kommentare und Statements, die in diesem Fall über twitter (twitter.com) gemacht wurden, suchen die Moderatoren die provokativsten heraus und fordern die Teilnehmer der Plenumsveranstaltung dazu auf, diese Statements zu kommentieren – oder die Macher der Statements, diese zu verteidigen.
Alternativ dazu ist auch denkbar, die Teilnehmer zu Beginn der Session zu bitten, die Statements auszuwählen, die in den folgenden 5-10 Minuten in einem Streitgespräch von den Session Chairs oder dem Machern der Statements diskutiert werden. Die Teilnehmer stimmen im Anschluss darüber ab, welche Partei als Sieger aus dem Disput hervorgeht.

Speed dating & Geteilte-Erfahrungen-Session
Dieses Format hat kollaboratives Problemlösen zum Ziel und ist in zwei je dreißigminütige Teile gesplittet.
Für Teil eins teilen sich die Teilnehmer in Zweiergruppen auf. Jedes Paar bekommt fünf Minuten Zeit, sich seinem Gegenüber mit seinen inhaltlichen Interessen und Arbeiten vorzustellen. Im Anschluss sucht sich Jeder einen neuen Partner und stellt sich ihm vor. Nach 30 Minuten hat jeder der Teilnehmer am speed dating 6 neue Personen kennengelernt. Ziel ist es, Menschen kennenzulernen, die für den eigenen Interessens- und Forschungsbereich interessante inhaltliche Anregungen und Perspektiven bieten. Dies wird für den zweiten Teil der Session relevant.
In den zweiten dreißig Minuten der Session finden sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen oder – je nach Menge der Teilnehmer – im Plenum zusammen. Jeder Teilnehmer präsentiert innerhalb einer Minute seine eigene Arbeit mittels eines kurzen Statements. Dabei weist er oder sie auf Bereiche hin, die bei der eigenen Forschung besonders gut gelungen sind und von Anderen übernommen werden können. Alternativ können die Teilnehmer auf Bereiche hinweisen, in denen Probleme auftraten, die erst noch einer Lösung zugeführt werden müssen. Im Anschluss antworten die restlichen Teilnehmer und tragen mit Kommentaren, Anregungen oder Hinweisen zur Problemlösung bei. Dieser Teil sollte nicht mehr als vier Minuten in Anspruch nehmen, sodass am Ende der Session 6 Projekte diskutiert wurden.

Medienproduktion mit Handykameras
Die Teilnehmer produzieren kleine dreiminütige “How to”-Videos mit ihren Handykameras. Um diese Videos zu planen setzen sich die Teilnehmer für fünf bis zehn Minuten in kleinen Gruppen zusammen und schreiben ein Storyboard. Weitere fünf bis zehn Minuten sind für das Aufnehmen der Videos geplant. Das Schneiden und sonstige Bearbeiten der Videos ist nicht gestattet – one take, one shot!

Selbstorganisiertes un-conferencing
Neben den geleiteten un-conferencing-Slots gibt es auch Raum und Zeit, damit Teilnehmer selbst organisierten Aktivitäten nachkommen können.

 

Weiterführende Literatur und Links

Educamp. Online.

Ungewöhnliche Interaktionsformate (Teil 2): Nehmen und Geben. Online.

Alltagsmedienkompetenz – ein exemplarischer Wiki-Eintrag

Alltagsmedienkompetenz_Bild035

In Zusammenhang mit der Vorlage für Wiki-Einträge habe ich einen exemplarischen Wiki-Eintrag erstellt. Als Thema habe ich “Alltagsmedienkompetenz” gewählt – ein Begriff, der sich in der wissenschaftlichen Diskussion nicht durchgesetzt hat, den ich allerdings als sehr hilfreich erachte, um von normativen und formalisierten Aspekten des Medienkompetenzbegriffs abzurücken und in informellen Kontexten geprägte Handlungskompetenzen und kulturelle Praktiken der Lerner bei der Medienaneignung zu fokussieren. Damit erlaubt der Begriff die Öffnung formalisierter (Lehr-Lern-)Strukturen für diverse Aspekte des Alltags der Lerner. In einigen meiner Texte, die sich weiter unten als Referenzen finden, bin ich detaillierter darauf eingegangen.

Dies ist also der exemplarische Wiki-Eintrag:

1. Einleitung
Alltagsmedienkompetenz ist ein Begriff, der sich an den der Medienkompetenz anlehnt. Obwohl Alltagsmedienkompetenz als eine Ausformung der Medienkompetenz ist, unterscheidet sie sich dadurch, dass sie den zunächst informellen, unreflektierten und bedarfsorientierten Umgang mit Medien durch die Nutzer hervorhebt. Damit öffnet sich der Medienkompetenzbegriff explizit für den Alltag der SchülerInnen und bedenkt ihre Handlungskompetenzen und die kulturellen Praktiken bei der Medienaneignung mit. (Vgl. Seipold et al. 2010)

2. Begriffsdefinition
Bisher existieren nicht viele Beschreibungen dessen, was Alltagsmedienkompetenz meint. In jüngerer Zeit wurden folgende Definitionsvorschläge gemacht:

“Der Begriff Alltagsmedienkompetenz stellt die Aneignung von Medienwissen und Handlungsmustern im privaten Kontext in den Vordergrund. Der Erwerb von Erfahrungen und Fertigkeiten im alltäglichen Umgang mit Medien ist dabei als situativ und in Bedarfskontexten angeeignet zu denken. Alltagsmedienkompetenz ist also eine kulturell situierte und situativ abhängige Handlungskompetenz in Bezug auf Medien als kulturelle Produkte im Alltag. Diese Handlungskompetenz trifft in der Schule auf wenig Resonanz, genauso wie die Aneignungsformen und informellen Lernformen, die mit der Alltagsmedienkompetenz einhergehen.” (Seipold et al. 2010, S. 227)

Auch wenn Alltagsmedienkompetenz sich von der instrumentell-qualifikatorischen Dimension von Dieter Baackes Medienkompetenzdefinition absetzt, so ist der Alltagsmedienkompetenz eine gewisse instrumentelle Dimension nicht abzusprechen,vor allem mit Blick auf die Medienbildung.

“Alltagsmedienkompetenz steht dazu [zur Medienbildung; Anm. Judith Seipold] zwar in einem eher instrumentellen Verhältnis, eben als grundlegende Handlungskompetenz, verweist aber gleichzeitig auf flexible und dynamische Handlungsmuster, die je nach Anlass neu ausgehandelt oder der Situation entsprechend einsetzbar sind.” (Seipold et al. 2010, S. 228)

3. Wissenschaftlicher Diskurs des Konzeptes
Das Konzept der Alltagsmedienkompetenz ist nicht sehr bekannt und entsprechend auch nicht im breiten wissenschaftlichen Diskurs verankert. Verwendung findet der Begriff vornehmlich in der ehemaligen Arbeitsgruppe um Ben Bachmair (de.wikipedia.org/wiki/Ben_Bachmair). Durch ihn wurde der Begriff im Rahmen des Projektes www.Schulmedientaschbörse.de (www.medienpaed-kassel.de/?page=Forschung-Schulmedientauschboerse) an der Medienpädagogik an der Universität Kassel (www.medienpaed-kassel.de) geprägt, und im weiteren Verlauf durch seine Mitarbeiter weiter bearbeitet (siehe bspw. Rasche 2009; Seipold 2005; Seipold et al. 2010).

4. Aktuelle Fragestellungen
Aktuelle Fragestellungen entstehen zur Zeit in Zusammenhang mit der Mobile Learning-Forschung. Hier werden vor allem Aspekte wie kulturelle Praktiken und Handlungskompetenzen der Lerner bei der außerschulischen Mediennutzung relevant. Dadurch, dass Alltagsmedienkompetenz auch für nicht-vernormte Nutzung offen ist, entstehen Anknüpfungspunkte zwischen den Kompetenzen, Interessen und Expertisen der Lerner, die sie im Alltag entwickeln, und schulischem Lernen (siehe dazu bspw. Seipold voraussichtlich 2012).

5. Beispiele aus der Praxis
Das Projekt www.Schulmedientaschbörse.de wurde in mehreren Abschlussarbeiten diskutiert. Darin finden sich Hinweise auf ein halbjähriges Projekt an einer 3. Grundschulklasse.

6. Quellen

  • Bachmair, Ben (2005): Projekt www.Schulmedientauschbörse.de. www.medienpaed-kassel.de/index.php?page=Forschung-Schulmedientauschboerse
  • Rasche, Julia (2009): Alltagsoffene Medienpädagogik in der Schule. Untersuchung zu regionalen Bedingungen und praktischer Realisierung, Kassel: kassel university press.
  • Seipold, Judith (August 2005): Fördert Fernsehen Medienkompetenz? Eine empirische Fernsehprogrammanalyse zum Angebot an Sendungen zur Medien- und Genrekompetenz. Magisterarbeit. Betreut von Ben Bachmair, Kassel. Universität Kassel, Fachbereich Erziehungswissenschaft/ Humanwissenschaften. Online veröffentlich: 14.11.2007. nbn-resolving.org/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:hebis:34-2007111419602.
  • Seipold, Judith (voraussichtlich 2012): Mobiles Lernen Analyse des Wissenschaftsprozesses der britischen und deutschsprachigen medienpädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Mobile Learning-Diskussion. Dissertation, Kassel.
  • Seipold, Judith; Rummler, Klaus; Rasche, Julia (2010): Medienbildung im Spannungsfeld alltäglicher Handlungsmuster und Unterrichtsstrukturen. In: Bachmair, Ben (Hrsg.): Medienbildung in neuen Kulturräumen. Die deutschsprachige und britische Diskussion. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 227-241. springerlink.com/content/h56426/.
  • Textor, Frauke (2005): Schulmedientauschbörse – ein Projekt zur Nutzung des Internetsin der Grundschule. Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen. Kassel.

7. Literatur

8. Links

Vorlage für Wiki-Einträge

Vorlage-fuer-Wiki_IMG_1714

Im Rahmen eines Seminars, an dem ich betreuend beteiligt war, habe ich eine kleine Vorlage für Wiki-Einträge erstellt. Dieses kleine Template soll zum einen dazu dienen, Neulingen bei der Wiki-Arbeit Hilfestellung zu geben. Zum anderen möchte es eine Standardisierung bieten, nach der sich diejenigen richten können, die gemeinsam an Wiki-Einträgen arbeiten.

Die Vorlage orientiert sich an drei Eckpunkten: (a) den inhaltlichen Vorgaben im Rahmen der seminarspezifischen Aufgabenstellung, (b) der Struktur von Einträgen auf wikipedia.de sowie (c) an Standards wissenschaftlichen Arbeitens.

Allgemeine Informationen
Die folgende Vorlage soll Ihnen helfen, Ihre Einträge im Wiki zu strukturieren. Wie auch bei den anderen Aufgaben, die in Gruppenarbeit durchgeführt werden, ist der Prozess der Zusammenarbeit nicht Teil der abschließenden Bewertung von Aufgabe 2.

Was bei der Erstellung von Wiki-Einträgen zu beachten ist

  • Ein Wiki-Eintrag ist mit einem Lexikoneintrag vergleichbar. Dies ist jedenfalls im Kontext dieser Aufgabenstellung der Fall. Der Eintrag sollte also inhaltlich und formal so strukturiert sein, dass Dritte sich objektiv informieren können.
  • Wiki-Einträge sollten eher aus selbst formulierten Textpassagen bestehen als aus einer Ansammlung von Zitaten. Zitate sind wichtig, um die Bezüge zum wissenschaftlichen Diskurs deutlich zu machen, allerdings entstehen durch das reine Kopieren und Einfüge von Textpassagen oft all zu lange Einträge. Kurz und prägnant, aber dennoch nachvollziehbar zu sein kann als Leitlinie herangezogen werden. Weniger ist oft mehr.
  • Die Gliederung orientiert sich oftmals an den verfügbaren Informationen. Sofern zu bestimmten Bereichen oder Aspekten keine Informationen verfügbar sind, so wird diese Kategorie entweder ausgelassen oder angelegt. In letzterem Fall sollte dann allerdings kurz erwähnt werden, dass für diesen Bereich keinen Informationen verfügbar sind.
  • Bei der Arbeit im wissenschaftlichen Bereich müssen einige Standards eingehalten werden. Insbesondere ist es wichtig, Zitate, seien sie wörtlich oder nur sinngemäß, als solche zu kennzeichnen. Dazu gehört z.B. das korrekte Setzen von Anführungszeichen, die richtige Verwendung von Auslassungen, einheitliche Zitationsstile etc. Suchen Sie sich zu Beginn einen Zitationsstil aus und verwenden ihn dann durchgehend – sowohl bezogen auf die Kurzreferenzen im Text als auch die ausführlichen Angaben im Bereich „Quellen“.

Kurzanleitung
Eine kurze Anleitung zur kollaborativen Wiki-Arbeit finden Sie z.B. unter themenwochen-online-lernen.blogs.rpi-virtuell.net/2010/06/15/mit-dem-wiki-lerninhalte-wiederholen-strukturieren-vernetzen/. Schauen Sie sich auch Einträge aus Wikipedia an, um Ideen für den Aufbau Ihrer Einträge zu sammeln uns sich an den Standards der Wiki-Arbeit zu orientieren.

Aufbau einer Wiki-Seite
Die folgende Gliederung ist als Grundstruktur zu verstehen. Sollten Sie es als notwendig erachten, weitere Überschriften einzufügen oder andere (begründet!) wegzulassen, so können Sie dies gerne tun. Die jeweiligen Einträge sollten beinhalten:

Gliederung
Inhaltsverzeichnis wird bei korrekter Verwendung der Wiki-Formatierung automatisch generiert.

1. Einleitung
Kurze zusammenfassende Einleitung zum Begriff, die nicht mehr als zwei bis drei Sätze lang sein braucht, ggf. erste kurze Begriffsdefinition. Die Einleitung hat in der Regel keine Überschrift, sondern erscheint nur als kurzer Absatz.

2. Begriffsdefinition
Zusammenfassung zentraler Definitionen, auch wörtliche Zitate, sofern diese dem Erkenntnisgewinn dienlich sind. In beiden Fällen allerdings Referenzen einfügen.

3. Wissenschaftlicher Diskurs des Konzeptes
Zum Beispiel: Wer arbeitet zu dem Begriff, welche theoretischen Strömungen existieren, Rezeption des Begriffs in der Wissenschaftsgemeinde etc.

4. Aktuelle Fragestellungen
Greifen Sie zentrale Fragestellungen auf, die aktuelle in der scientific community kursieren.

5. Beispiele aus der Praxis
Sofern Sie Projektbeschreibungen, Videos, Präsentationen etc. zu einem Aspekt finden, der Relevanz für das von Ihnen behandelten Thema haben, verweisen Sie an dieser Stelle in Form eines Links darauf. Geben Sie den Lesern allerdings mit einer knappen Überschrift oder einem erläuternden Satz Orientierung: Welchen Aspekt behandelt das Beispiel? Warum wurde es ausgewählt?

6. Quellen
Unter Quellen werden die Referenzen aufgelistet, die Sie im Text verwendet haben. Dabei ist auf einheitliche Zitierweise zu achten. Siehe dazu z.B. den Wikipedia-Eintrag zu Digital Natives unter de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native

7. Literatur
Hier kann weiterführende Literatur eingefügt werden.

8. Links
Hier können weiterführende Webquellen eingefügt werden.

MLCB conference – retrospection II

Graham Attwell posted his reflections about the Mobile Learning: Crossing Boundaries Conference on the vernally greenish Pontydysgu website. The blog post can be accessed here.

Graham commented on organisational aspects such as

  • theme
  • venue
  • costs
  • formats
  • online-tools
  • organising committee.

Especially good to see that Graham picked up the idea we discussed last week about having another conference, maybe next year, which could be covered under the “crossing boundaries” theme. Now that he announced it …

MLCB conference – retrospection

After a busy week – it started on Saturday 19th with the two-days EduCamp (#echb11)  and ended with the Medien Kongress in Berlin (#kbom11) on March 25 – it is time to close the chapter MLCB 2011 (#MLCB). This post is simply to reflect on lessons learnt and issues emerging, and to provide URLs to resources that we collected and compiled in order to allow for something like sustainability.

But to start with, our sincerest thanks goes to all those who contributed to the conference – participants, reviewers, media people, assistants, organisers … We think that the conference was a success – which is a result of the engagement of the participants who made the conference to what it turned out to be. We have seen ourselves as providers of spaces and places only and hoped that people would accept our offer ;-) However, from our point of view the atmosphere was very constructive, friendly and relaxed, and it was great to see so many dear friends and colleagues attending one of the first mobile learning conferences in Germany.

So, as for the reflection part, the following might assist for the moment:

 

Stats
After two conference days not only the stats tell the organisers that they dealt with lots of input and output: We had about 100 participants from 19 countries (Austria, Botswana, Canada, Catalonia, Denmark, Germany, Finland, France, Indonesia, Italy, Japan, Kazakhstan, Latvia, Nigeria, Sweden, Sitzerland, Turkey, England/UK, USA). They contributed with 50 papers, workshops and video presentations to about 40 hours programme.
Our team of 7 organising committee members of which 4 did the executive organisation was supported by 7 assistants, 1 videographer, 1 radio producer, 1 photographer and 1 designer. 30 reviewers supported us in selecting proposals, and 5 members of the organising committee edited the book of abstracts.
Finally, we have several hundrets of GB of data – video, audio, photo – which gives impressions only of what people quantitatively gained from the conference.

Resources for subsequent use
During the 2 conference days we collected so much data that we are not able any longer to host them on our own servers. The videos and photos that were made during the conference are/will be available on Vimeo, Youtube, Flickr and the Pontydysgu website accordingly. Some are abvailable yet, others will be available soon.

  • Podacsts from the Sounds of the Bazaar live radio shows can be streamed from the Pontydysgu website. Day 1 and Day 2.
  • MirandaMod Mindmeister Map.
  • Book of abstracts from the LMLG website is available here for download.
  • Photos are collected on the LMLG flickr page.
  • Videos from the presentations and Interveiws are available via the LMLG website.
  • Presentations are collected on the MLCB Cloudworks cloudscape. If you haven’t done so yet, please share your presentation via Cloudworks, too.

Bring people together in advance
The ‘Mobile Learning: Crossing Boundaries in Convergent Environments’ (#MLCB) Conference was opened by the get-together on the event ship Treue on Sunday evening. Meeting people before the conference begins turned out to be a quite smooth start into scientific exchange. And it provided additional time to get familiar with interesting people, projects and ideas which is often missing during the conferences – at last for the organisers.

Provide spaces and places
In order to allow for discussions and self-organised activites during the conference, it is helpful to have rooms available – such as lobby, café, terrace – which people can use to meet, talk and exchange their ideas. Such spaces are framed by the “formality” of the conference and conference activies, but helps networking in an informal ambience.

Keep the setting open for people from different fields and disciplines
Even if organisers and participants agreed on mobile learning as topic of the MLCB conference people bring different discussions and discourses to a conference. Especially appreciated is interdisciplinarity – we learnt this from feedback that we received during and after the conference. Interdisciplinarity was perceived as being a fruitful basis to widen the own perspective and to gain insights into disciplines that are dealing with the same topic but that refer to different theories, models, aims and goals.

Be open for different contents to track trending topics
Also at this conference practice seemed to be basis for considerations about implementation of mobile technologies and usability in different settings. Theoretical approaches were presented, too, but related to the ratio theory : practice, theory was underrepresented. However, the MLCB conference was thematically dominated by Higher Education and Health Care / Medical Education – two issues that seem to be trending topics in the near future. Learning in schools by using mobile devices seems to be the basis of the mobile learning research that is taken for granted; now it could be time to discover new areas and places to explore mobile learning opportunities and constraints.

Low-budget event moves attendees from being audience only to being engaged participants in discussions
As highlighted by Graham Attwell several times already the MLCB conference run low-budget. We decided to keep fees low in order to allow also people with no or low refund opportunities to attend (undergraduate students and unemployed were free). To run such cost-saving event was possible only because the Bremen Youth Hostel provided first class service for small budgets: with the conference fees we did not only rent 5 rooms in the premises of the YH but it also included 2 coffee breaks and lunch at each of the two days. One side effect was that people seemed to expect to entertain themselves instead being entertained. Not sure if there is any relation, but the atmosphere was very constructive and full of discussion.

Lessons learnt and issues emerging
On our latest post-conference meeting we made a small and very informal review of the conference and discussed about what we consider as being necessary to be improved and what was resolved successfully. A more detailed version of our lessons learnt will be available soon on the Pontydysgu weblog and here, on Media Education Culture. To start with, here are some issues that came to my mind during the last couple of days.

  • poster sessions are under-valued but great opportunity to demonstrate work-in-progress
  • keep conference small and allow for a good number of breaks and rooms in order to provide space for exchange and networking
  • refer to web 2.0 tools that people are using also outside conferences instead of introducing new tools
  • for small organising teams: avoid to organise hotels but provide lists instead
Website, concept & content © 2012 judith-seipold.de. Theme © 2010 Rockwell - Business and Portfolio Wordpress Theme by freshface.